Bei der Einrichtung des Kinderzimmers geben sich viele Eltern große Mühe und wollen Ihren Kindern vor allem keiner Gesundheitsgefährdung aussetzen. Das erste Bett wurde akribisch auf Schwachstellen wie scharfe Kanten oder schlechte Konstruktion hin untersucht, das Babyphone musste natürlich strahlungsarm sein, um überhaupt in Betracht zu kommen. Mit zunehmenden Kindes-Alter lässt aber bisweilen die Akribie nach, dabei sollte nicht nur bei Säuglingen und Kleinkindern die Aspekte von Gesundheitsschutz eine hohe Priorität haben, wie Medizin-Experte Rolf Buschmann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf bei Markenpost.de im Artikel “Das gesunde Kinderzimmer” rät: “Eltern, die Nachwuchs erwarten oder schon haben, sollten bei der Einrichtung des Zimmers aber unbedingt auch gesundheitliche Aspekte berücksichtigen” (vgl. auch diesen Artikel)
Mit zunehmenden Alter kommt immer mehr Technik ins Kinderzimmer: Der CD-Player oder mp3-Player, der Uhrenradio, ferngesteuerte Autos, Lern-Computer und die oft unvermeidbaren Handheld-Konsolen.
Auch ins Kinderzimmer zieht mehr und mehr moderne Technik ein. «Ohne Computer läuft heute nichts mehr», sagt Rolf Buschmann. Man sehe den Geräten aber nicht an, ob sie ressourcenschonend hergestellt sind oder gefährliche Chemikalien enthalten, wie stark sie elektromagnetisch strahlen, wie viel Strom sie verbrauchen oder wie leicht sie zu recyceln sind. Auch hier geben Gütesiegel wie der Blaue Engel, der Eco-Kreis oder das TCO-Siegel beim Kauf Anhaltspunkte.
Elektrische Felder könnten auch die Gesundheit beeinträchtigen, warnt Buschmann. Sie entstehen nach seinen Angaben im niederfrequenten Bereich durch Stromleitungen im Haus und alle Arten von elektronischen Geräten wie Fernseher, Computer, Radiowecker und Lampen. Hinzu kommen im hochfrequenten Bereich Funksendeanlagen, Mobiltelefone, schnurlose Funktelefone und Babyfone. «Um die elektrische Strahlung von vornherein gering zu halten, sollte das Kinderzimmer nicht in der Nähe der Steigleitungen im Haus liegen», empfiehlt der Experte. Falls dies nicht möglich ist, sollten Bett und Schreibtisch im größtmöglichen Abstand zur Leitung aufgestellt werden.
Quelle: Das gesunde Kinderzimmer
Hat man sich bei Bett und Teppich bis hin zur Wandfarbe noch akribisch mit Umwelt- und Gesundheitsaspekten beschäftigt, treten bei technischen Anschaffungen diese Überlegungen oft nahezu vollständig hinter Funktionalität, Preis, Optik und nicht zuletzt Markenimage zurück. Ob die Geräte dann überdurchschnittlich strahlen, ob sie abschaltbar sind (also nicht nur in Stand-Bye), ob sie Chemikalien ausdünsten oder ob sie insgesamt technisch bedenklich aufgrund billigster Verarbeitung sind, wird bei der Kaufentscheidung verdrängt. Vielleicht aus Unkenntnis und fehlendem Know how, vielleicht aus Kostengründen oder einfach aus mangelnder Sensibilisierung für das Thema heraus, schließlich setzen die wenigstens Hersteller diese Themen bei der Bewerbung ihrer Produkte in den Fokus.
Dass sinnvolle und bezahlbare Technik mit Sicherheit und Gesundheitsaspekten durchaus vereinbar ist, wollen wir von der PC-Manufaktur Frankfurt mit dem Kinderzimmer-PC zeigen. Wir wollen damit erreichen, dass man einen Computer auch mit guten Gewissen in ein Kinderzimmer stellen kann. Dass so ein Multitalent, wie es ein PC ist, zugleich diversen qualitativ minderwertige Kleinkram, wie Billig-Konsolen, ersetzen kann, ist ein positiver und gewollter Nebeneffekt. Damit wird der Computer nicht nur zur sinnvollen Investition, er beseitigt und ersetzt auch andere Gefahrenquellen.


