Tagged: Sicherheit

März 16th, 2010

Presse: Mobbing an Schulen “Jeder kann jederzeit Opfer werden”

In einem Interview der Badischen Zeitung mit dem Sozialarbeiter Wolfgang Gerbig zum Thema “Mobbing an Schulen” kommt auch die Rolle des Computers (Stichwort: “Cyber-Mobbing”) zur Sprache:

BZ: Noch eine Frage zum vorhin erwähnten Cyber-Mobbing – nimmt das Schickanieren im Internet zu?

Gerbig: Cyber-Mobbing gibt es schon länger, es blieb den Erwachsenen nur lange verborgen, weil es verankert ist in der Mediennutzung von Jugendlichen. Mobbing geschieht nicht nur über das Social-Network wie StudiVZ, sondern auch über SMSe, E-Mails und Telefonanrufe. Vorteil beim Cyper-Mobbing ist für den Täter, dass er anonym bleiben und jederzeit mobben kann, oft geht das in Richtung Stalking. Die Schüler wissen nicht, dass sie strafbare Sachen tun. Deshalb ist Aufklärung wichtig. Auch die Eltern sind viel zu wenig aufgeklärt. Wenn man aber zulässt, dass Kinder Computer nutzen, muss man sich auch verantwortlich damit beschäftigen. Das gilt auch für Lehrer. Zu diesem Thema findet übrigens am 19. Mai um 19.30 Uhr im Stadthaus Neuenburg ein Elterntraining mit Jörg Kabierske von der Initiative “klicksalat” statt.

Quelle: Badische Zeitung [Hervorhebung redaktionell]

Den Aspekt, dass einer der wesentlichen “Risiko”-Faktoren im Zusammenhang mit Kindern und Computer die Nutzung, vor allem die Internet-Nutzung ist, haben wir bei der ständigen Weiterentwicklung unseres Konzepts des Kinderzimmer-Computer aufgenommen. Neben den allgemeinen Fragen der ‘technischen’ Sicherheit bei der Anschaffung und Wartung der Soft- und Hardware ist vor allem der Aufklärung der Eltern (sic!) eine wesentliche Bedeutung beizumessen. Auch darüber wollen wir bei der re-publica’10 in Berlin am 16. April 2010 in einem Workshop unter dem Titel: “Kinder ans Netz: Kindern online Laufen lernen” reden und freuen uns auf regen Informationsaustausch.

Wer mehr zum Thema “Mobbing an Schulen” erfahren möchte: Wolfgang Gerbig hält am am Mittwoch, den 17. März um 19 Uhr im Gesundheitszentrum Maier-Thiele in Buggingen, Hauptstraße 16, einen Vortrag über Mobbing.

September 22nd, 2009

Presse: Das Internet – Risiko oder Chance?

Der Internet-Zugang ist für einen PC heute nahzu Standard. Musste man früher sich noch ein Modem anschaffen, kommen viele PCs von der Stange heute mit Onboard-LAN, die einen unkomplizierten Anschluss an das WWW ermöglichen sollen. Was viele aber nicht wissen: “Es dauert im Durchschnitt zehn Minuten, die ein völlig ungeschützter Computer unbemerkt im Internet übersteht.” (Quelle)

Doch nicht nur Viren- und Bot-Angriffe stellen eine Bedrohung dar, das Internet bietet neben all den Möglichkeiten eben auch viele Fallstricke – gerade für Kinder. Ein EU-weites Sozialfoschungsprojekt soll nun Chancen und Risiken der Internetnutzung aus Sicht von Kindern und Eltern erkunden:

Wie sehen die Kinder in Europa das Internet? Welche Möglichkeiten bietet es, welche Risiken birgt es? Das wollen die Wissenschaftler des Projektes EU Kids Online herausfinden. Dazu wollen Sonia Livingstone, Projektleiterin und Sozialpsychologin an der London School of Economics and Political Science, und ihre Kollegen in den kommenden zwei Jahren tausende Kinder zwischen 9 und 16 Jahren sowie deren Eltern in fast allen Ländern der Gemeinschaft befragen.

Livingstone will herausfinden, was die Kinder und deren Eltern als Chancen und Risiken betrachten und wie sie diese beurteilen. Von den Eltern wollen die Forscher zudem wissen, was sie tun, um Risiken zu verringern und das Surfen für ihre Kinder sicher zu machen.

Die Forscher wollen untersuchen, welche Onlinerisiken es gibt, welches Ausmaß und welche Folgen sie haben. Dafür wollen sie jeweils 1.000 Jugendliche in mehr als 20 europäischen Ländern befragen. Ziel ist, Handlungsvorschläge für die Politik zu erarbeiten sowie “der Medienpanikmache zu begegnen”.

Zu den Risiken, denen Kinder und Jugendliche im Internet gesetzt sind, zählen die Wissenschaftler zum einen ungeeignete Inhalte wie Pornographie, zum anderen unliebsame Begegnungen, wie etwa dass sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen von Erwachsenen angesprochen werden (Grooming) oder Schikanen durch ihresgleichen ausgesetzt sind (Cyberbullying).

Quelle: Das Internet – Risiko oder Chance? bei Golem.de

In der PC-Manufaktur Frankfurt haben wir oft hin und her abgewogen, ob oder ab welchem Alter man generell Internet anbieten sollte. Problem 1 ist dabei der technische Zugang, da ein Telefon- oder Netzwerkzugang wohl eher selten im Kinderzimmer anliegen wird und WLAN aufgrund der Strahlung in der Nähe von Kinderzimmern zumindest kritisch hinterfragt werden sollte.

Dass das Internet über kurz oder lang ein Thema sein muss, ist klar – die Frage ist nur: Ab wann? Und: Wie kann man es absichern?

Beim Kinderzimmer-PC setzen wir dabei auf Prävention und natürlich Kontrolle, indem wir entsprechende Software einsetzen, die die Nutzung des PC generell und für das Internet ganz speziell regeln. Darüber hinaus wollen wir optional – über den selbstverständlich vorkonfigurierten Basis-Schutz hinaus – Virenschutz und Firewall-Systeme anbieten.

Wir sind aber überzeugt, dass kein System der Welt die Kompetenz und Verantwortung (im positiven Sinne) der Eltern ersetzen kann. Die Eltern sollten Kinder nicht vor dem PC und erst recht nicht vor dem Internet “parken” – frei nach dem Motto: “Rechner an, Kind aus”.

Was der bereits hier zitierte Artikel dazu ausführt, sollte zumindest bedenklich stimmen: “Viele vermeintlich kindgerechte Seiten sind mit Werbung voll gepfropft, die nicht nur Kindern die Orientierung erschweren, und bieten vor allem Reaktionsspiele, die erst für Schulkinder interessant werden.” (Quelle), noch mehr aber der Umstand, “dass 19 Prozent der befragten Kinder am Computer Trost suchen” (Quelle) …

Wir wollen Eltern nicht ihre Verantwortung abnehmen und bauen auch kein Gewissenberuhigungsgerät. Wir wollen Eltern mit unserem Kinderzimmer-PC ein System in die Hand geben, mit dem sie in der Lage sind ihre Verantwortung so weit möglich auszuüben. Unsere Basiskonfigurationen sind hier bereits sehr weitreichend, wenn Eltern aber besondere Wünsche und Anforderungen haben, beraten wir gemeinsam gern die Umsetzung und schaffen Lösungen.

September 11th, 2009

Presse: “Computer für Kinder: Der alte von Papa tut’s auch”

Alt-PC © Endl 2004Einfach den alten Computer von Papa ins Kinderzimmer? Eine praktische und billige Lösung, aber eine mit vielen “Wenn und Aber”.

Auszug aus: “Computer für Kinder: Der alte von Papa tut’s auch” – www.geomix.at

Für ihre Kinder wollen viele Eltern nur das Beste. Beim ersten Computer muss es aber nicht gleich das leistungsstärkste Modell sein. Für den Nachwuchs kann auch der alte Familien-PC herhalten, vorausgesetzt er lärmt nicht und kommt noch mit gängiger Software klar. Genau hinschauen sollten Eltern beim Zubehör, denn das ist häufig alles andere als kindgerecht.

Dass schon kleine Kinder mit dem Computer umgehen, ist heute selbstverständlich. Ob sie dafür unbedingt einen eigenen Rechner brauchen, ist eher fraglich. Jeder zweite 6- bis 7-Jährige nutzt zumindest ab und zu einen Computer. Das ergab die KIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest in Stuttgart. Bei den 12- bis 13-Jährigen sind es 95 Prozent. Ein Viertel der Kinder hat einen eigenen PC. Laut Prof. Matthias Petzold spricht nichts dagegen, schon Vorschulkinder an den PC zu lassen. Sie sollten dort genau das tun, was ihnen Spaß macht, erklärt der Medienpsychologe, der an den Universitäten Düsseldorf und Köln lehrt. Das ist in der Regel spielen.

Im lesenswerten Artikel führt der Autor weiter zu folgenden Punkten aus:
- WAS EIN KINDER-COMPUTER LEISTEN MUSS
- DIE RICHTIGE AUSSTATTUNG KAUFEN
- DEN FAMILIEN-PC EINRICHTEN
- KINDER BRAUCHEN ANLEITUNG
- ZEITEN AM COMPUTER REGELN

Wir von der PC-Manufaktur Frankfurt können viele der Punkte absolut unterstreichen. Wichtige Aspekte sind:

  • “… der Rechner muss leise sein, weil das Kindergehör empfindlicher auf Lärm reagiert als das von Erwachsenen”
  • “Wichtig ist der Monitor, der unbedingt ein scharfes Bild zeigen sollte”
  • “Nichts im Kinderzimmer verloren habe ein Internetzugang.”
  • “Damit Kinder dort keinen Unfug machen und aus Versehen das Steuerprogramm der Mutter löschen, bekommen sie am besten ein eigenes Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten.”
  • “Nutzungszeiten für Kinderkonten”
  • “Technische Kontrollen könnten die Arbeit der Eltern aber nie ersetzen”

Ob dies alles allerdings - trotz der gutgemeinten Tipps - von Eltern so geleistet werden kann, sollte bei vielen doch in Frage gestellt werden. Oft fehlt einfach das technische Know how bspw. ob der beim Media-Discounter eingekaufte Alt-Rechner dies überhaupt alles (noch) leisten kann. Auch kann man den Eltern kaum zumuten zu erkennen, welche Gefahren unerkannt schlummern und es fehlt ihnen Zeit und Muße sich damit auseinanderzusetzen, wie denn die Tipps zu Hardware und Software praktisch umgesetzt werden sollen. Auch nicht außer Acht lassen sollte man, dass die Umsetzung/der Umbau bisweilen selbst eine Fehlerquelle ist und gerade im Hardware-Bereich eine gewisse Grundkenntnis vorausgesetzt werden muss – denn nicht alles was rein passt, passt auch zusammen. Dafür gibt es ja eben Fachleute, die sich mit so etwas auskennen – am modernen Auto schraubt ja auch nicht jeder rum, gerade wenn es um sicherheitsrelevante Bereiche wie Bremse oder Elektronik geht.

Die PC-Manufaktur Frankfurt hat genau aus diesen Gründen den Kinderzimmer-PC entwickelt, der all diese Aspekte abwägt und zu einem Gesamtpaket schnürt. Eine Investition in das Kinderzimmer, die man sich überlegen sollte. Und damit der Kinderzimmer-PC von heute nicht morgen eben schon veraltet sein wird, achten wir bei unseren Produkten auf Upgrade-Fähigkeit – so wird aus dem Kinder-Lerncomputer von heute der Jugend-Spiele-Computer von morgen durch den Austausch von einzelnen Komponenten. Da wird eher dann der Papa neidisch.