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September 18th, 2009

Presse: Kinder an den PC! Aber ab wann?

Gibt es für Kinder einen idealen Zeitpunkt um mit Computer und PC zu beginnen? Mit dem Schuleinstieg? Oder ab 8 Jahren? Was sollten Eltern dabei beachten? Ist das nicht “doof”, wenn die Kids – wenn schon am PC – immer nur ein und dasselbe Spiel immer und immer wieder spielen?

In einem etwas älteren, aber immer noch aktuellen Artikel schreibt FOCUS-SCHULE-Autor Oliver Ibelshäuser zum Thema: “PC-Einstieg – Kinder an den PC! Aber ab wann?” Ende 2006 bei focus.de dazu:

Kinder machen ihre ersten PC-Erfahrungen nicht in der Schule, sondern bei Freunden, bei Geschwistern oder mit den Eltern. Die sollten die digitalen Entdeckungsreisen der Kids begleiten, um Interesse zu wecken – und Überforderung zu vermeiden.

[...] Berührungsängste abbauen. So lautet möglicherweise das primäre Ziel in einem Computerkurs für Senioren. Bei Kindern – auch im Vorschulalter – dominiert dagegen die Neugier: Ängste, Daten zu zerstören, einen Papierstau im Druckerschacht zu erzeugen oder klebrige Limonade in die Tastatur zu gießen, haben die Kids nicht.

[...] Wenn kleine Kinder den Wunsch äußern, „mit dem Computer was zu machen“, meinen sie: spielen. Und hier stellen sie ihre Eltern nicht selten vor Probleme. [...] Besser geeignet sind ganz einfache Mal- oder Entdeckungsspiele, die im Übrigen Bibliotheken kostengünstig ausleihen. Auch digitale Vorlesegeschichten eignen sich für den Einstieg gut.

[...] Kinder erleben den Computer und die Programme anders als Erwachsene. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass vor allem die ganz Kleinen ihre Lieblingsspiele übermäßig oft wiederholen. So erlangen sie Sicherheit und Kontrolle – über die Computermaus und das Spielgeschehen. Eltern sollten in jedem Fall nach den ersten Entdeckungsreisen über das Erlebte sprechen: „Was hat dir Spaß gemacht?“, „Was willst du beim nächsten Mal ausprobieren“. Eine informelle Feedback-Runde sensibilisiert die Kleinen und gibt den Großen wesentliche Rückschlüsse zum angemessenen Umgang mit dem PC.

Quelle: PC-Einstieg – Kinder an den PC! Aber ab wann?

Für uns von der PC-Manufaktur Frankfurt gibt der Artikel gute Anregungen und bestätigt unsere Ideen für einen Kinderzimmer PC.

- Berührungsängste abbauen (auch bei den Eltern): Kinder erkunden, spielen, sind auch mal unachtsam
Daher wollen wir einen PC bauen, bei dem die Kids wenig kaputtmachen können, zumindest solange keine rohe Gewalt aufgebracht wird. Das Entdecken und Erkunden soll aber weitmöglichst gefahrenfrei sein – sowohl seitens der Hardware wie der Software. Das Löschen von Systemdateien wird gar nicht möglich sein, ein System zu zerstören für das Kind auch nicht. Und wenn mal was an Getränke umkippt, sollte das weitmöglichst auch nicht gleich zum Computer-Ende führen. In der Peripherie wie Maus, Monitor und Tastatur gibt es bereits sinnvolle Lösungen – kindgerechte Mäuse, krümelsichere Tastaturen, robuste Monitore.

- Einfach nur spielen
Unsere Systeme sind nicht für High Tec-Games ausgelegt, sondern für “normale” Anwendungen. Trotzdem sollte ein aktuelles Spiel vernünftig laufen – dafür verbauen wir entsprechende Komponenten, die den Kompromiss zwischen Leistung (mit ihren Nebenwirkungen wie Energieverbrauch, Hitzeentwicklung, Geräuschemission) und Vernunft hat. Im Fokus aber stehen kindgerechte Spiele, auf die richten wir unsere Systeme auch aus. Soll es dann doch mal mehr werden, sind wir zum Aufrüsten des Systems vorbereitet.
Unsere Systeme werden auch zum Software ausprobieren (wie solche von der Bibliothek) geeignet sein, wir sorgen aber dafür, dass auch viele solcher Installationen das System nicht durcheinander bringen. Und auch Viren sollten sich warm anziehen.

- Wiederholungen gerne, übermäßig nein
Kinder sollen und können spielen, wie sie das selbst möchten. Kinder spielen eben anders wie Erwachsene, aber die Erwachsenen müssen Herr der Lage bleiben. Für uns heisst das: Die Eltern definieren den Rahmen, das Spielfeld, die Kinder spielen das Spiel. So können auf unseren Systemen Eltern Zeitfenster vorgeben und auch mal zur Belohnung erweitern. Die Überwachung dieser Zeitfenster übernimmt das System. Und Eltern bestimmen “was” gespielt wird – durch eine clevere Anwendungssteuerung wird es nicht so leicht für Filius & Friends, sobald die Eltern den Rücken zudrehen etwas ganz anderes zu “zocken”. Und wenn es doch mal gelingen sollte, wird beim nächsten Neustart alle Mühe zu Staube sein – dafür versiegeln wir die Systeme auf den Stand, die die Eltern wollen.

September 11th, 2009

Presse: “Computer für Kinder: Der alte von Papa tut’s auch”

Alt-PC © Endl 2004Einfach den alten Computer von Papa ins Kinderzimmer? Eine praktische und billige Lösung, aber eine mit vielen “Wenn und Aber”.

Auszug aus: “Computer für Kinder: Der alte von Papa tut’s auch” – www.geomix.at

Für ihre Kinder wollen viele Eltern nur das Beste. Beim ersten Computer muss es aber nicht gleich das leistungsstärkste Modell sein. Für den Nachwuchs kann auch der alte Familien-PC herhalten, vorausgesetzt er lärmt nicht und kommt noch mit gängiger Software klar. Genau hinschauen sollten Eltern beim Zubehör, denn das ist häufig alles andere als kindgerecht.

Dass schon kleine Kinder mit dem Computer umgehen, ist heute selbstverständlich. Ob sie dafür unbedingt einen eigenen Rechner brauchen, ist eher fraglich. Jeder zweite 6- bis 7-Jährige nutzt zumindest ab und zu einen Computer. Das ergab die KIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest in Stuttgart. Bei den 12- bis 13-Jährigen sind es 95 Prozent. Ein Viertel der Kinder hat einen eigenen PC. Laut Prof. Matthias Petzold spricht nichts dagegen, schon Vorschulkinder an den PC zu lassen. Sie sollten dort genau das tun, was ihnen Spaß macht, erklärt der Medienpsychologe, der an den Universitäten Düsseldorf und Köln lehrt. Das ist in der Regel spielen.

Im lesenswerten Artikel führt der Autor weiter zu folgenden Punkten aus:
- WAS EIN KINDER-COMPUTER LEISTEN MUSS
- DIE RICHTIGE AUSSTATTUNG KAUFEN
- DEN FAMILIEN-PC EINRICHTEN
- KINDER BRAUCHEN ANLEITUNG
- ZEITEN AM COMPUTER REGELN

Wir von der PC-Manufaktur Frankfurt können viele der Punkte absolut unterstreichen. Wichtige Aspekte sind:

  • “… der Rechner muss leise sein, weil das Kindergehör empfindlicher auf Lärm reagiert als das von Erwachsenen”
  • “Wichtig ist der Monitor, der unbedingt ein scharfes Bild zeigen sollte”
  • “Nichts im Kinderzimmer verloren habe ein Internetzugang.”
  • “Damit Kinder dort keinen Unfug machen und aus Versehen das Steuerprogramm der Mutter löschen, bekommen sie am besten ein eigenes Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten.”
  • “Nutzungszeiten für Kinderkonten”
  • “Technische Kontrollen könnten die Arbeit der Eltern aber nie ersetzen”

Ob dies alles allerdings - trotz der gutgemeinten Tipps - von Eltern so geleistet werden kann, sollte bei vielen doch in Frage gestellt werden. Oft fehlt einfach das technische Know how bspw. ob der beim Media-Discounter eingekaufte Alt-Rechner dies überhaupt alles (noch) leisten kann. Auch kann man den Eltern kaum zumuten zu erkennen, welche Gefahren unerkannt schlummern und es fehlt ihnen Zeit und Muße sich damit auseinanderzusetzen, wie denn die Tipps zu Hardware und Software praktisch umgesetzt werden sollen. Auch nicht außer Acht lassen sollte man, dass die Umsetzung/der Umbau bisweilen selbst eine Fehlerquelle ist und gerade im Hardware-Bereich eine gewisse Grundkenntnis vorausgesetzt werden muss – denn nicht alles was rein passt, passt auch zusammen. Dafür gibt es ja eben Fachleute, die sich mit so etwas auskennen – am modernen Auto schraubt ja auch nicht jeder rum, gerade wenn es um sicherheitsrelevante Bereiche wie Bremse oder Elektronik geht.

Die PC-Manufaktur Frankfurt hat genau aus diesen Gründen den Kinderzimmer-PC entwickelt, der all diese Aspekte abwägt und zu einem Gesamtpaket schnürt. Eine Investition in das Kinderzimmer, die man sich überlegen sollte. Und damit der Kinderzimmer-PC von heute nicht morgen eben schon veraltet sein wird, achten wir bei unseren Produkten auf Upgrade-Fähigkeit – so wird aus dem Kinder-Lerncomputer von heute der Jugend-Spiele-Computer von morgen durch den Austausch von einzelnen Komponenten. Da wird eher dann der Papa neidisch.