Tagged: Kinder

Oktober 6th, 2009

Blogs: »Kinder und Technik: Wann sollte der erste Kontakt stattfinden?«

Im Basic Thinking Blog wird die Frage gestellt: “Kinder und Technik: Wann sollte der erste Kontakt stattfinden?”

Ich habe Freunde, die lassen Ihren Sohn nicht an ihren CD-Player, weil der ja kaputt gehen könnte. Einen eigenen schenken sie ihm aber auch nicht, dafür ist er ja noch zu jung. Nämlich erst 2 1/2. Mein Junge ist genauso alt. Und wenn ich am Vater-Sohn-Tag mal ‘ne halbe Stunde Pause brauche, dann gehe ich mit ihm ins Wohnzimmer, dort steht unsere Stereo-Anlage… Ich habe ihm am Anfang ein paar Mal gezeigt, wie er sie anmacht, wie die CD eingelegt wird etc. Wie Kinder so sind, hat er das ruckzuck begriffen und macht nun dementsprechend oft einen auf Junior-DJ oder Mini-Playback-Show.

[...]

Ich frage mich nun manchmal, ob das alles so richtig ist. Stört es seine geistige Entwicklung, sein Phantasievermögen, seine soziale oder emotionale Kompetenz oder etwas Ähnliches, wenn er anstelle eines klassichen Memory-Spiels eines auf dem iPhone spielt? Muss ich ihm einen PC, eine Stereoanlage oder andere technische Errungenschaften vorenthalten, nur weil ich in seinem Alter mit Holzklötzchen spielen musste gespielt habe? Sollte er nicht vielmehr frühzeitig an all die Dinge herangeführt werden, die unser heutiges Leben bestimmen? Damit meine ich natürlich nicht, dass ich ihn stundenlang vor dem Fernseher parke oder ihm das Autofahren beibringe, aber das dürfte, denke ich, klar geworden sein.

Aus eigener Erfahrung kann man feststellen, dass die Kinder heute viel schneller Zugang zu technischen Geräten finden als wir Erwachsenen. Selbst der Blick über die Schulter reicht, um einen, für Erwachsenen zum Teil schon schwierigen Vorgang, schnell nachzuahmen. Das Anschließen von Gamepads an den Rechner, das Starten von Programmen, die Auge-Hand-Koordination beim Umgang mit der Maus. Alles kein Problem, da reicht bisweilen 2-3 mal nur zuzusehen.

Wir von der PC-Manufaktur Frankfurt meinen, dass die Frage nach dem “Wann” genauso zu beantworten ist, wie die Frage nach dem “Wann” auch in anderen Zusammenhängen in der Entwicklung von Kindern. Wann Fahrrad fahren? Wann das erste mal allein zur Besorgung von Brot? Wann der eigene CD-Player im Zimmer? Und eben auch: Wann der erste eigene Computer? – Die Frage muss der Entwicklung und der Neugier des Kindes entsprechen. Wenn das Kind sich für etwas wie Technik interessiert, warum dann nicht den Zugang dazu schaffen und diese Neigung fördern?

Und damit das weder ein Risiko ist, noch ausufert, dafür muss die Technik selbst entsprechend vorbereitet sein. Am Computer kann man das, in dem man bauartbedingt ein hohes Maß an Sicherheit bereits in der Planung berücksichtigt und softwareseitig die Nutzung sinnvoll unterstützt und zeitlich limitiert. Und genau darum bauen wir den Kinderzimmer-Computer.

Machen wir uns nichts vor: Die Zukunft wird technisch sein. Je mehr die Kinder hier vorbereitet sind, desto besser. Und dazu gehört neben dem technischen Können auch zu erlernen, wie man verantwortlich damit umgeht.

Gerne empfehlen wir, an der Diskussion im Basic Thinking Blog teilzunehmen:

Psychologen, Erzieher und Suchtberater vor! Aber auch alle anderen sind herzlich eingeladen, ihre Meinung abzugeben. Bin mal gespannt, ob ich doch noch Holzklötzchen kaufen gehen muss…

Zur Diskussion >>>

September 22nd, 2009

Presse: Das Internet – Risiko oder Chance?

Der Internet-Zugang ist für einen PC heute nahzu Standard. Musste man früher sich noch ein Modem anschaffen, kommen viele PCs von der Stange heute mit Onboard-LAN, die einen unkomplizierten Anschluss an das WWW ermöglichen sollen. Was viele aber nicht wissen: “Es dauert im Durchschnitt zehn Minuten, die ein völlig ungeschützter Computer unbemerkt im Internet übersteht.” (Quelle)

Doch nicht nur Viren- und Bot-Angriffe stellen eine Bedrohung dar, das Internet bietet neben all den Möglichkeiten eben auch viele Fallstricke – gerade für Kinder. Ein EU-weites Sozialfoschungsprojekt soll nun Chancen und Risiken der Internetnutzung aus Sicht von Kindern und Eltern erkunden:

Wie sehen die Kinder in Europa das Internet? Welche Möglichkeiten bietet es, welche Risiken birgt es? Das wollen die Wissenschaftler des Projektes EU Kids Online herausfinden. Dazu wollen Sonia Livingstone, Projektleiterin und Sozialpsychologin an der London School of Economics and Political Science, und ihre Kollegen in den kommenden zwei Jahren tausende Kinder zwischen 9 und 16 Jahren sowie deren Eltern in fast allen Ländern der Gemeinschaft befragen.

Livingstone will herausfinden, was die Kinder und deren Eltern als Chancen und Risiken betrachten und wie sie diese beurteilen. Von den Eltern wollen die Forscher zudem wissen, was sie tun, um Risiken zu verringern und das Surfen für ihre Kinder sicher zu machen.

Die Forscher wollen untersuchen, welche Onlinerisiken es gibt, welches Ausmaß und welche Folgen sie haben. Dafür wollen sie jeweils 1.000 Jugendliche in mehr als 20 europäischen Ländern befragen. Ziel ist, Handlungsvorschläge für die Politik zu erarbeiten sowie “der Medienpanikmache zu begegnen”.

Zu den Risiken, denen Kinder und Jugendliche im Internet gesetzt sind, zählen die Wissenschaftler zum einen ungeeignete Inhalte wie Pornographie, zum anderen unliebsame Begegnungen, wie etwa dass sie unter Vorspiegelung falscher Tatsachen von Erwachsenen angesprochen werden (Grooming) oder Schikanen durch ihresgleichen ausgesetzt sind (Cyberbullying).

Quelle: Das Internet – Risiko oder Chance? bei Golem.de

In der PC-Manufaktur Frankfurt haben wir oft hin und her abgewogen, ob oder ab welchem Alter man generell Internet anbieten sollte. Problem 1 ist dabei der technische Zugang, da ein Telefon- oder Netzwerkzugang wohl eher selten im Kinderzimmer anliegen wird und WLAN aufgrund der Strahlung in der Nähe von Kinderzimmern zumindest kritisch hinterfragt werden sollte.

Dass das Internet über kurz oder lang ein Thema sein muss, ist klar – die Frage ist nur: Ab wann? Und: Wie kann man es absichern?

Beim Kinderzimmer-PC setzen wir dabei auf Prävention und natürlich Kontrolle, indem wir entsprechende Software einsetzen, die die Nutzung des PC generell und für das Internet ganz speziell regeln. Darüber hinaus wollen wir optional – über den selbstverständlich vorkonfigurierten Basis-Schutz hinaus – Virenschutz und Firewall-Systeme anbieten.

Wir sind aber überzeugt, dass kein System der Welt die Kompetenz und Verantwortung (im positiven Sinne) der Eltern ersetzen kann. Die Eltern sollten Kinder nicht vor dem PC und erst recht nicht vor dem Internet “parken” – frei nach dem Motto: “Rechner an, Kind aus”.

Was der bereits hier zitierte Artikel dazu ausführt, sollte zumindest bedenklich stimmen: “Viele vermeintlich kindgerechte Seiten sind mit Werbung voll gepfropft, die nicht nur Kindern die Orientierung erschweren, und bieten vor allem Reaktionsspiele, die erst für Schulkinder interessant werden.” (Quelle), noch mehr aber der Umstand, “dass 19 Prozent der befragten Kinder am Computer Trost suchen” (Quelle) …

Wir wollen Eltern nicht ihre Verantwortung abnehmen und bauen auch kein Gewissenberuhigungsgerät. Wir wollen Eltern mit unserem Kinderzimmer-PC ein System in die Hand geben, mit dem sie in der Lage sind ihre Verantwortung so weit möglich auszuüben. Unsere Basiskonfigurationen sind hier bereits sehr weitreichend, wenn Eltern aber besondere Wünsche und Anforderungen haben, beraten wir gemeinsam gern die Umsetzung und schaffen Lösungen.

September 18th, 2009

Presse: Kinder an den PC! Aber ab wann?

Gibt es für Kinder einen idealen Zeitpunkt um mit Computer und PC zu beginnen? Mit dem Schuleinstieg? Oder ab 8 Jahren? Was sollten Eltern dabei beachten? Ist das nicht “doof”, wenn die Kids – wenn schon am PC – immer nur ein und dasselbe Spiel immer und immer wieder spielen?

In einem etwas älteren, aber immer noch aktuellen Artikel schreibt FOCUS-SCHULE-Autor Oliver Ibelshäuser zum Thema: “PC-Einstieg – Kinder an den PC! Aber ab wann?” Ende 2006 bei focus.de dazu:

Kinder machen ihre ersten PC-Erfahrungen nicht in der Schule, sondern bei Freunden, bei Geschwistern oder mit den Eltern. Die sollten die digitalen Entdeckungsreisen der Kids begleiten, um Interesse zu wecken – und Überforderung zu vermeiden.

[...] Berührungsängste abbauen. So lautet möglicherweise das primäre Ziel in einem Computerkurs für Senioren. Bei Kindern – auch im Vorschulalter – dominiert dagegen die Neugier: Ängste, Daten zu zerstören, einen Papierstau im Druckerschacht zu erzeugen oder klebrige Limonade in die Tastatur zu gießen, haben die Kids nicht.

[...] Wenn kleine Kinder den Wunsch äußern, „mit dem Computer was zu machen“, meinen sie: spielen. Und hier stellen sie ihre Eltern nicht selten vor Probleme. [...] Besser geeignet sind ganz einfache Mal- oder Entdeckungsspiele, die im Übrigen Bibliotheken kostengünstig ausleihen. Auch digitale Vorlesegeschichten eignen sich für den Einstieg gut.

[...] Kinder erleben den Computer und die Programme anders als Erwachsene. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass vor allem die ganz Kleinen ihre Lieblingsspiele übermäßig oft wiederholen. So erlangen sie Sicherheit und Kontrolle – über die Computermaus und das Spielgeschehen. Eltern sollten in jedem Fall nach den ersten Entdeckungsreisen über das Erlebte sprechen: „Was hat dir Spaß gemacht?“, „Was willst du beim nächsten Mal ausprobieren“. Eine informelle Feedback-Runde sensibilisiert die Kleinen und gibt den Großen wesentliche Rückschlüsse zum angemessenen Umgang mit dem PC.

Quelle: PC-Einstieg – Kinder an den PC! Aber ab wann?

Für uns von der PC-Manufaktur Frankfurt gibt der Artikel gute Anregungen und bestätigt unsere Ideen für einen Kinderzimmer PC.

- Berührungsängste abbauen (auch bei den Eltern): Kinder erkunden, spielen, sind auch mal unachtsam
Daher wollen wir einen PC bauen, bei dem die Kids wenig kaputtmachen können, zumindest solange keine rohe Gewalt aufgebracht wird. Das Entdecken und Erkunden soll aber weitmöglichst gefahrenfrei sein – sowohl seitens der Hardware wie der Software. Das Löschen von Systemdateien wird gar nicht möglich sein, ein System zu zerstören für das Kind auch nicht. Und wenn mal was an Getränke umkippt, sollte das weitmöglichst auch nicht gleich zum Computer-Ende führen. In der Peripherie wie Maus, Monitor und Tastatur gibt es bereits sinnvolle Lösungen – kindgerechte Mäuse, krümelsichere Tastaturen, robuste Monitore.

- Einfach nur spielen
Unsere Systeme sind nicht für High Tec-Games ausgelegt, sondern für “normale” Anwendungen. Trotzdem sollte ein aktuelles Spiel vernünftig laufen – dafür verbauen wir entsprechende Komponenten, die den Kompromiss zwischen Leistung (mit ihren Nebenwirkungen wie Energieverbrauch, Hitzeentwicklung, Geräuschemission) und Vernunft hat. Im Fokus aber stehen kindgerechte Spiele, auf die richten wir unsere Systeme auch aus. Soll es dann doch mal mehr werden, sind wir zum Aufrüsten des Systems vorbereitet.
Unsere Systeme werden auch zum Software ausprobieren (wie solche von der Bibliothek) geeignet sein, wir sorgen aber dafür, dass auch viele solcher Installationen das System nicht durcheinander bringen. Und auch Viren sollten sich warm anziehen.

- Wiederholungen gerne, übermäßig nein
Kinder sollen und können spielen, wie sie das selbst möchten. Kinder spielen eben anders wie Erwachsene, aber die Erwachsenen müssen Herr der Lage bleiben. Für uns heisst das: Die Eltern definieren den Rahmen, das Spielfeld, die Kinder spielen das Spiel. So können auf unseren Systemen Eltern Zeitfenster vorgeben und auch mal zur Belohnung erweitern. Die Überwachung dieser Zeitfenster übernimmt das System. Und Eltern bestimmen “was” gespielt wird – durch eine clevere Anwendungssteuerung wird es nicht so leicht für Filius & Friends, sobald die Eltern den Rücken zudrehen etwas ganz anderes zu “zocken”. Und wenn es doch mal gelingen sollte, wird beim nächsten Neustart alle Mühe zu Staube sein – dafür versiegeln wir die Systeme auf den Stand, die die Eltern wollen.

September 11th, 2009

Presse: “Computer für Kinder: Der alte von Papa tut’s auch”

Alt-PC © Endl 2004Einfach den alten Computer von Papa ins Kinderzimmer? Eine praktische und billige Lösung, aber eine mit vielen “Wenn und Aber”.

Auszug aus: “Computer für Kinder: Der alte von Papa tut’s auch” – www.geomix.at

Für ihre Kinder wollen viele Eltern nur das Beste. Beim ersten Computer muss es aber nicht gleich das leistungsstärkste Modell sein. Für den Nachwuchs kann auch der alte Familien-PC herhalten, vorausgesetzt er lärmt nicht und kommt noch mit gängiger Software klar. Genau hinschauen sollten Eltern beim Zubehör, denn das ist häufig alles andere als kindgerecht.

Dass schon kleine Kinder mit dem Computer umgehen, ist heute selbstverständlich. Ob sie dafür unbedingt einen eigenen Rechner brauchen, ist eher fraglich. Jeder zweite 6- bis 7-Jährige nutzt zumindest ab und zu einen Computer. Das ergab die KIM-Studie 2008 des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest in Stuttgart. Bei den 12- bis 13-Jährigen sind es 95 Prozent. Ein Viertel der Kinder hat einen eigenen PC. Laut Prof. Matthias Petzold spricht nichts dagegen, schon Vorschulkinder an den PC zu lassen. Sie sollten dort genau das tun, was ihnen Spaß macht, erklärt der Medienpsychologe, der an den Universitäten Düsseldorf und Köln lehrt. Das ist in der Regel spielen.

Im lesenswerten Artikel führt der Autor weiter zu folgenden Punkten aus:
- WAS EIN KINDER-COMPUTER LEISTEN MUSS
- DIE RICHTIGE AUSSTATTUNG KAUFEN
- DEN FAMILIEN-PC EINRICHTEN
- KINDER BRAUCHEN ANLEITUNG
- ZEITEN AM COMPUTER REGELN

Wir von der PC-Manufaktur Frankfurt können viele der Punkte absolut unterstreichen. Wichtige Aspekte sind:

  • “… der Rechner muss leise sein, weil das Kindergehör empfindlicher auf Lärm reagiert als das von Erwachsenen”
  • “Wichtig ist der Monitor, der unbedingt ein scharfes Bild zeigen sollte”
  • “Nichts im Kinderzimmer verloren habe ein Internetzugang.”
  • “Damit Kinder dort keinen Unfug machen und aus Versehen das Steuerprogramm der Mutter löschen, bekommen sie am besten ein eigenes Benutzerkonto mit eingeschränkten Rechten.”
  • “Nutzungszeiten für Kinderkonten”
  • “Technische Kontrollen könnten die Arbeit der Eltern aber nie ersetzen”

Ob dies alles allerdings - trotz der gutgemeinten Tipps - von Eltern so geleistet werden kann, sollte bei vielen doch in Frage gestellt werden. Oft fehlt einfach das technische Know how bspw. ob der beim Media-Discounter eingekaufte Alt-Rechner dies überhaupt alles (noch) leisten kann. Auch kann man den Eltern kaum zumuten zu erkennen, welche Gefahren unerkannt schlummern und es fehlt ihnen Zeit und Muße sich damit auseinanderzusetzen, wie denn die Tipps zu Hardware und Software praktisch umgesetzt werden sollen. Auch nicht außer Acht lassen sollte man, dass die Umsetzung/der Umbau bisweilen selbst eine Fehlerquelle ist und gerade im Hardware-Bereich eine gewisse Grundkenntnis vorausgesetzt werden muss – denn nicht alles was rein passt, passt auch zusammen. Dafür gibt es ja eben Fachleute, die sich mit so etwas auskennen – am modernen Auto schraubt ja auch nicht jeder rum, gerade wenn es um sicherheitsrelevante Bereiche wie Bremse oder Elektronik geht.

Die PC-Manufaktur Frankfurt hat genau aus diesen Gründen den Kinderzimmer-PC entwickelt, der all diese Aspekte abwägt und zu einem Gesamtpaket schnürt. Eine Investition in das Kinderzimmer, die man sich überlegen sollte. Und damit der Kinderzimmer-PC von heute nicht morgen eben schon veraltet sein wird, achten wir bei unseren Produkten auf Upgrade-Fähigkeit – so wird aus dem Kinder-Lerncomputer von heute der Jugend-Spiele-Computer von morgen durch den Austausch von einzelnen Komponenten. Da wird eher dann der Papa neidisch.